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Lignano kündigt strengere Regeln für die Sommersaison an

Redaktionelle Szene zum Thema „Lignano kündigt strengere Regeln für die Sommersaison an“

Die Gemeinde Lignano will nach den Pfingsttagen mit vergleichsweise ruhigem Verlauf die Regeln für die Zukunft verschärfen. Nach den Erfahrungen mit dem Trubel rund um die Feiertage und dem bekannten Party-Hit „Tutto Gas“ kündigt die Kommune neue Maßnahmen an, die vor allem Ordnung, Sicherheit und den Umgang mit Gästen betreffen sollen.

Im Zentrum steht dabei auch die Frage, wer für mögliche Schäden, übermäßigen Lärm oder problematisches Verhalten zahlen soll. Die Gemeinde macht damit deutlich, dass sie die Lasten des Tourismus nicht länger einseitig bei Anrainern und öffentlicher Hand sehen will. Lignano gehört seit Jahren zu den beliebtesten Badeorten an der Oberen Adria und steht in der Hochsaison regelmäßig unter Druck, wenn Tagesgäste und Urlauber die Infrastruktur stark beanspruchen.

Dass es an Pfingsten heuer gesitteter zugegangen ist, wertet die Gemeinde zwar als positives Signal. Gleichzeitig will sie den Moment nutzen, um für die kommenden Monate striktere Leitlinien festzulegen. Welche konkreten Schritte vorgesehen sind, liegt bislang im Bereich der kommunalen Vorbereitung. Klar ist aber, dass Lignano nach den wiederkehrenden Problemen der vergangenen Saisonen nicht mehr nur auf freiwillige Rücksichtnahme setzen will.

Für zusätzlichen Ärger sorgt aus Sicht der Gemeinde die lokale Berichterstattung, die den Kurs offenbar kritisch begleitet. Damit wird deutlich, dass die Debatte in Lignano nicht nur um den Tourismus selbst geht, sondern auch um die öffentliche Darstellung der Probleme und um den politischen Umgang mit einem Ort, der vom Sommergeschäft lebt, zugleich aber mit dessen Nebenwirkungen kämpfen muss.

Die Ansage aus der Kommune zielt damit auf die kommende Hauptsaison: Lignano will vorbereitet sein, bevor aus einzelnen Vorfällen wieder ein größeres Ordnungsthema wird.

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