Extrig.at

Die unabhängige Onlinezeitung für Österreich

Brad Pitt spielt in „Eiserne Wildnis“ einen zurückgezogenen Ex-Soldaten

Redaktionelle Szene zum Thema „Brad Pitt spielt in „Eiserne Wildnis“ einen zurückgezogenen Ex-Soldaten“

Brad Pitt steht im Survival-Thriller „Eiserne Wildnis – Heart of the Beast“ als Ex-Soldat James Belmont im Zentrum, der sich nach seiner Militärzeit mit seinem Schäferhund Odin in die Einsamkeit Alaskas zurückzieht. Der Film setzt dabei auf ein klares Männerbild: Pitt erscheint mit rasiertem Kopf und in Camouflage-Kleidung als hart, wortkarg und auf sich selbst gestellt.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Belmonts Rückzug aus der Zivilisation. Statt unter Menschen zu leben, sucht er die Abgeschiedenheit des nordamerikanischen Nordens. Der Film zeichnet ihn damit als Figur, die Ruhe, Distanz und Überleben in der Wildnis über das Leben in der Gemeinschaft stellt.

Die Inszenierung betont diesen Charakterzug auch äußerlich. Mit militärischer Anmutung und robuster Ausstrahlung wird Pitt als Typus gezeigt, der in einer extremen Umgebung bestehen kann. Der Schäferhund Odin gehört dabei ebenso zu seiner Figur wie die karge Landschaft Alaskas.

„Eiserne Wildnis – Heart of the Beast“ ordnet sich damit in das Genre des Survival-Thrillers ein, setzt aber zugleich auf ein traditionelles, soldatisches Rollenbild. Die Figur des ehemaligen Soldaten wird nicht als gebrochener Heimkehrer erzählt, sondern als Mann, der sich bewusst für Rückzug, Härte und Kontrolle entscheidet.

Diesen Artikel teilen