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Klimaziel könnte Sprit an den Tankstellen teurer machen

Redaktionelle Szene zum Thema „Klimaziel könnte Sprit an den Tankstellen teurer machen“

Ein geplantes Gesetz der Bundesregierung könnte sich direkt auf die Spritpreise in Österreich auswirken. Hinter der Bezeichnung EEG-V verbirgt sich eine Regelung, die Mineralölfirmen vorschreibt, welchen Anteil des verkauften Treibstoffs sie aus erneuerbaren Quellen beziehen müssen.

Der Hintergrund ist das Klimaziel, das den Einsatz erneuerbarer Bestandteile im Verkehrssektor erhöhen soll. Diese alternativen Kraftstoffe sind jedoch teurer als herkömmliche fossile Produkte. Nach Berechnungen der Wirtschaftskammer dürfte sich das auf den Preis an den heimischen Tankstellen niederschlagen.

Für Konsumentinnen und Konsumenten würde das bedeuten, dass ein Teil der zusätzlichen Kosten entlang der Treibstoffkette weitergegeben werden könnte. Das Gesetz würde damit nicht nur klimapolitische Vorgaben umsetzen, sondern auch eine wirtschaftliche Wirkung entfalten, die direkt an den Zapfsäulen spürbar sein könnte.

Die Frage, wie stark sich die Vorgaben auf den Endpreis auswirken, hängt dabei davon ab, wie rasch und in welchem Ausmaß die Mineralölfirmen die vorgeschriebenen Quoten erfüllen müssen. Klar ist: Je höher der Anteil erneuerbarer Komponenten, desto stärker geraten die Beschaffungskosten unter Druck.

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