In den südenglischen Hafenstädten Dover und Portsmouth haben am vergangenen Wochenende maskierte Demonstranten Zufahrten blockiert und damit die Ankunft von Asylwerbern zu verhindern versucht. Die Proteste richteten sich gegen die Überfahrten über den Ärmelkanal und standen unter dem Ruf „Stop the Boats“.
Besonders in Dover bot sich am Samstagfrüh ein dichtes Polizeibild: Hunderte Männer in schwarzer Kleidung, viele mit Sturmhauben, versammelten sich rund um den Hafen und blockierten Straßen. Dabei skandierten sie lautstark „Stop the Boats!“ und „Schande über euch!“.
Dover ist solche Kundgebungen nicht unbekannt. Als einer der wichtigsten Ankunftsorte für Menschen, die den Ärmelkanal in kleinen Booten überqueren, wird die Stadt immer wieder zum Schauplatz von Protesten gegen Migration und Asyl.
Auch in Portsmouth kam es am Wochenende zu Blockaden im Umfeld des Hafens. Beide Protestorte zeigen, wie stark die Debatte über die Überfahrten nach Großbritannien den politischen Streit über Migration weiter antreibt.









