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Rückvergütung bei Stau auf Italiens Autobahnen startet im Juni

Redaktionelle Szene zum Thema „Rückvergütung bei Stau auf Italiens Autobahnen startet im Juni“

Wer auf Italiens Autobahnen wegen langer Staus oder Sperren kaum vorankommt, kann ab Juni einen Teil der Maut zurückfordern. Möglich macht das ein landesweit einheitliches Rückvergütungssystem, das für bestimmte Verzögerungen auf dem Autobahnnetz greift. Eine Ausnahme gilt allerdings: Nicht jede Art von Verkehrsbehinderung ist automatisch entschädigungsfähig.

Das Modell soll vor allem jene Autofahrer entlasten, die für eine Strecke bezahlt haben, diese aber wegen erheblicher Verzögerungen nicht wie vorgesehen nutzen konnten. Für viele Urlauber aus Österreich ist das relevant, weil Italien in den Sommermonaten zu den wichtigsten Reisezielen zählt und Staus auf den Nord-Süd-Routen, an Mautstellen oder rund um Ferienorte regelmäßig auftreten.

Nach den vorliegenden Informationen ist das System landesweit einheitlich organisiert. Damit entfällt für betroffene Lenker die bisher oft unübersichtliche Frage, an welchen Stellen und unter welchen Bedingungen überhaupt ein Anspruch bestehen könnte. Die Rückvergütung bezieht sich auf bereits bezahlte Autobahngebühren und soll den Ausgleich für besonders belastende Verzögerungen schaffen.

Für Reisende ist entscheidend, die konkreten Voraussetzungen zu kennen. Der Anspruch hängt nicht allein davon ab, dass es auf einer Strecke zum Stau kommt. Maßgeblich ist, dass die Behinderung in den vorgesehenen Regeln als erstattungsfähig gilt. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte daher Belege zur Mautzahlung aufbewahren und die Fahrt sowie die betroffene Strecke dokumentieren.

Für den Sommerreiseverkehr Richtung Adria, Toskana oder Süditalien könnte die Regelung eine praktische Neuerung sein. Gerade auf stark befahrenen Achsen kommt es in den Ferien immer wieder zu Verzögerungen, die aus Sicht vieler Autofahrer bislang schlicht Teil der Reise waren. Mit dem neuen System wird daraus zumindest in bestimmten Fällen ein finanzieller Anspruch.

Wie schnell und in welcher Form die Rückvergütung im Einzelfall abgewickelt wird, dürfte für Autofahrer nun ebenso wichtig werden wie die Frage, welche Staus tatsächlich darunterfallen. Für Österreichs Urlauber, die jedes Jahr mit dem Auto nach Italien fahren, ist die neue Regelung jedenfalls eine der wenigen unmittelbaren Entlastungen bei sommerlichen Verkehrsproblemen.

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