Kanzler Christian Stocker ist den ganzen Sommer in Österreich unterwegs, um für die Arbeit der Bundesregierung zu werben und sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu stellen. Der ÖVP-Chef setzt dabei auf direkten Kontakt statt auf klassische Pressekonferenzen.
Auf seiner Sommertour besucht Stocker verschiedene Orte im Land und sucht bewusst das Gespräch mit Menschen vor Ort. Die politische Idee dahinter: Vertrauen soll nicht nur über öffentliche Auftritte und Erklärungen entstehen, sondern auch über persönliche Begegnungen.
Wie diese Strategie bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt, bleibt die zentrale Frage hinter der Tour. Stocker präsentiert sich dabei als Regierungschef, der Nähe suchen will und nicht nur aus dem Kanzleramt kommuniziert.
Schon der Auftakt der Tour setzt auf Inszenierung und persönliche Ansprache. Stocker lächelt, legt die Hand ans Herz, verbeugt sich leicht und geht an den Stuhlreihen vorbei zur Bühne, während das Publikum applaudiert. Genau mit diesem Auftreten will er seine Botschaft unterstreichen: Die Bundesregierung soll nicht distanziert wirken, sondern ansprechbar bleiben.









