Auf der A23 im Kanaltal Richtung Tarvis hat ein Unfall im Tunnel Dogna Nord am Montagnachmittag für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. In Fahrtrichtung Österreich bildete sich ein kilometerlanger Stau, zusätzlich kam es auf der Rückreise von der Pfingstwelle auch auf österreichischer Seite zu Verzögerungen.
Betroffen waren vor allem Urlauberinnen und Urlauber, die nach den Feiertagen aus Italien, Slowenien und der Adriaregion heimreisten. Der Abschnitt der A23 zählt zu den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen für den Reiseverkehr Richtung Kärnten und weiter nach Wien und in andere Bundesländer. Gerade an Feiertagsenden ist die Strecke regelmäßig stark belastet.
Die Lage verschärfte sich durch weitere Störungen im regionalen Verkehrsnetz. Auch auf der A10 in Kärnten kam es laut den vorliegenden Angaben zu Unfällen, während auf der A2 Blockabfertigung angeordnet war. Damit stauten sich die Fahrzeuge auf mehreren Ausweich- und Hauptachsen zugleich, was die Rückfahrt zusätzlich verzögerte.
Für Reisende bedeutete das am Montag vor allem eines: Geduld. Wer aus dem Süden nach Österreich unterwegs war, musste auf der Brenner- und Kanaltal-Route wie auch auf den Kärntner Autobahnen mit längeren Wartezeiten rechnen. Gerade rund um Pfingsten gehört ein solcher Verkehrskollaps zu den wiederkehrenden Belastungen auf den Transitstrecken Richtung Norden.
Stau auf wichtiger Rückreiseroute
Die A23 über das Kanaltal ist eine der zentralen Verbindungen für den Rückreiseverkehr nach Österreich. Wenn es dort zu Unfällen oder Sperren in Tunneln kommt, sind rasch großräumige Auswirkungen spürbar. Der Unfall im Tunnel Dogna Nord wirkte sich deshalb nicht nur lokal aus, sondern auf den gesamten Verkehrsfluss Richtung Tarvis und weiter zur Staatsgrenze.
Hinzu kam, dass an Feiertagswochenenden oft mehrere Engstellen gleichzeitig belastet sind. Blockabfertigungen, Baustellen, dichte Urlauberrückreise und einzelne Unfälle führen dann rasch zu Rückstaus über mehrere Kilometer. Für Autofahrerinnen und Autofahrer verlängert sich die Heimfahrt dadurch mitunter deutlich.
Der Rückreiseverkehr nach dem Pfingstwochenende bleibt damit auf den klassischen Ost- und Südachsen ein Stresstest für die Infrastruktur. Besonders auf den Strecken über Kärnten und das Kanaltal zeigt sich regelmäßig, wie schnell einzelne Zwischenfälle den gesamten Reiseverkehr ins Stocken bringen können.









