Ein 25-jähriger deutscher Urlauber ist am Großen Pyhrgas in Oberösterreich rund 400 Meter abgestürzt und tödlich verunglückt. Der Mann war auf einer Tour über die Pyhrgas-Kette unterwegs, als es auf dem Weg zum Gipfel zu dem Absturz kam. Rettungskräfte konnten ihn nur noch tot bergen.
Nach den vorliegenden Informationen hatte der Deutsche zuvor bereits mehrere Hütten- und Gipfelbücher in der Umgebung unterschrieben. Am Kleinen Pyhrgas war er noch am Gipfel, eine Eintragung im Gipfelbuch war dort wegen Überfüllung nicht mehr möglich. Kurz darauf setzte er seine Tour Richtung Großer Pyhrgas fort – dort endete der Bergurlaub tödlich.
Beliebte Tour im Grenzgebiet
Der Große Pyhrgas zählt zu den bekannten Bergen im Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und der Steiermark. Die Route über die Pyhrgas-Kette ist bei Wanderern und Bergsteigern beliebt, verlangt aber am Gipfelanstieg Trittsicherheit und alpine Erfahrung. Besonders in steilem, ausgesetztem Gelände können bereits kleine Fehltritte schwere Folgen haben.
Der Unfall reiht sich in eine Serie schwerer Bergunfälle ein, die in den Sommermonaten immer wieder die Gefahren alpiner Touren sichtbar machen. Gerade bei längeren Überschreitungen und wetterabhängigen Routen ist eine realistische Selbsteinschätzung entscheidend. Auch gut frequentierte Berge bleiben gefährlich, wenn die Bedingungen schwierig sind oder ein Ausrutscher in steilem Gelände passiert.
Für den 25-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Die Bergung erfolgte erst nach dem Absturz.









