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Lieferwagen fährt in Menschenmenge am Berliner CSD – ein Toter, mehrere Verletzte

Redaktionelle Szene zum Thema „Lieferwagen fährt in Menschenmenge am Berliner CSD – ein Toter, mehrere Verletzte“

Bei einem schweren Vorfall am Rande des Christopher Street Day in Berlin ist am Samstagabend mindestens ein Mensch getötet worden. Nach Angaben der Polizei wurden zudem 15 Menschen verletzt, als ein Lieferwagen gegen 22 Uhr in eine Menschenmenge fuhr. Die Polizei suchte am späten Abend nach dem Fahrer.

Der Vorfall ereignete sich nach ersten Angaben am Rand der Demonstration, die am Berliner CSD stattfand. Wie genau es zu der Fahrt in die Menschenmenge kam, blieb zunächst offen. Der genaue Tatablauf und ein mögliches Motiv waren in der Nacht nicht bestätigt.

Berlin war am Samstagabend mit einem der größten queeren Ereignisse des Jahres konfrontiert. Der Christopher Street Day zieht regelmäßig Zehntausende Menschen an und steht für Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und Protest gegen Diskriminierung. Der Vorfall belastet damit auch eine Veranstaltung, die üblicherweise friedlich und festlich verläuft.

Die Polizei leitete eine Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter ein. Weitere Angaben zu dessen Identität oder einem Hintergrund machten die Behörden zunächst nicht öffentlich. Auch zur Schwere der Verletzungen der Betroffenen gab es zunächst keine detaillierten Informationen.

Der Einsatz dauerte am Abend an. In Berlin wurden nach dem Vorfall Bereiche rund um den Ereignisort abgesperrt, während Ermittler Spuren sicherten und Zeugen befragten. Die Ermittlungen laufen wegen eines schweren Unglücks mit tödlichem Ausgang und zahlreichen Verletzten.

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