Rund um den Neusiedler See und bis über die Grenze nach Ungarn wird derzeit wieder auf das Fahrrad gesetzt. Für einige Tage steht nicht die schnelle Umrundung des Sees im Mittelpunkt, sondern das gemütliche Unterwegssein mit Pausen, Naturerlebnis und der Nutzung des Radnetzes in der Region.
Gerade im Sommer bietet die Strecke zwischen Burgenland und Ungarn für viele Radfahrer eine Alternative zu vollen Straßen und stehender Hitze. Die Route rund um den See zählt seit Jahren zu den bekanntesten Radgebieten des Landes, weil sie flaches Terrain, gut ausgebaute Wege und zahlreiche Zwischenstopps verbindet. Wer nicht an einem Tag alles absolvieren will, kann die Tour auch auf mehrere Etappen aufteilen.
Beliebte Strecke mit Grenzbezug
Der Reiz liegt dabei weniger im sportlichen Rekord als im entspannten Fahren. Die Region rund um den Neusiedler See ist stark auf den Radtourismus ausgerichtet, auch Verbindungen nach Ungarn gehören zum Angebot. Das macht die Gegend besonders für mehrtägige Ausflüge attraktiv, bei denen nicht der Zeitdruck, sondern die Bewegung im Freien zählt.
Dass Radfahren in dieser Landschaft so beliebt ist, hängt auch mit den Bedingungen vor Ort zusammen: Die Wege sind meist gut erschlossen, die Distanzen gut planbar und die Stopps zwischen Ortschaften, Weinbau und Naturraum kurz. Genau diese Mischung macht die Route für Freizeitfahrer interessant, die bewusst langsamer unterwegs sein wollen.
Wer im Sommer auf zwei Rädern unterwegs ist, sucht oft nicht nur Fortbewegung, sondern auch Abkühlung und Abstand vom Verkehr. Rund um den Neusiedler See lässt sich beides verbinden. Der Ausflug über mehrere Tage zeigt, wie stark sich die Region als Radgebiet etabliert hat – und wie sehr das Rad in der warmen Jahreszeit als Verkehrsmittel und Freizeitform zugleich genutzt wird.









