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Graz hebt Strafen für Falschparker ab 2027 deutlich an

Redaktionelle Szene zum Thema „Graz hebt Strafen für Falschparker ab 2027 deutlich an“

In Graz werden Falschparker ab 2027 deutlich stärker zur Kasse gebeten. Für Anonymverfügungen sollen künftig bis zu 120 Euro fällig werden, nachdem die Stadt die Strafhöhe für Verstöße in mehreren Bereichen anheben will.

Betroffen sind demnach etwa das Abstellen in der Fußgängerzone, im Halteverbot oder an Haltestellen. Nach den bisherigen Angaben können die Aufschläge je nach Delikt bis zu 85 Euro betragen. Auch Organmandate dürften teurer werden.

Mit der Erhöhung reagiert die Stadt auf wiederholte Verkehrsverstöße im öffentlichen Raum. Gerade in einer dicht verbauten Innenstadt wie Graz sind falsch geparkte Fahrzeuge ein Thema, weil sie Gehwege, Zufahrten und den öffentlichen Verkehr behindern können. Für die Stadt ist die Anpassung auch ein Signal, dass Regelverstöße im ruhenden Verkehr stärker sanktioniert werden sollen.

Die neuen Beträge sollen ab 2027 gelten. Damit wird Graz im Vergleich zu den bisherigen Strafen deutlich strenger vorgehen als bisher. Für Lenkerinnen und Lenker, die ihre Fahrzeuge unzulässig abstellen, verteuert sich das Risiko damit spürbar.

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