Im Innsbrucker Alpenzoo sind heuer ungewöhnlich viele Moorenten-Küken geschlüpft. Die seltene Entenart zählt zu den am stärksten zurückgedrängten Wasservögeln Europas, der Zoo beteiligt sich nach eigenen Angaben seit Jahren an internationalen Erhaltungsprogrammen.
Nach Angaben des Alpenzoos haben die Bestände der Moorente in vielen Regionen stark abgenommen. Als Gründe nennt der Zoo den Verlust geeigneter Feuchtgebiete und die Vermischung mit eingeführten Entenarten. Beides erschwere die Erhaltung einer eigenständigen Population deutlich.
Die Jungvögel lassen sich in den ersten Wochen gut von den erwachsenen Tieren unterscheiden. Während ausgewachsene Moorenten überwiegend bräunlich gefärbt sind, tragen die Küken den für viele Entenvögel typischen Kontrast aus dunklem Rücken sowie gelb gefärbter Brust und Gesicht.
Am Ententeich des Innsbrucker Zoos ist auch die bereits vorherige erste Brut dieses Jahres noch zu sehen. Diese Jungtiere sind inzwischen fast ausgewachsen und haben ihr Jugendkleid weitgehend abgelegt. Auf den ersten Blick sind sie daher kaum noch von den adulten Moorenten zu unterscheiden.
Die Moorente gilt als eine der seltensten Entenarten Europas. Der Alpenzoo beteiligt sich nach eigenen Angaben an Zucht- und Auswilderungsprogrammen, um die Art langfristig zu sichern.









