Im Kleinwalsertal ist am Donnerstag erneut eine Wanderin tödlich verunglückt. Die 63-jährige Deutsche stürzte nach Angaben der Polizei auf dem Weg vom Fellhorn zur Bergstation der Söllereckbahn rund 60 Meter durch eine Geröllrinne und starb noch an der Unfallstelle.
Die Urlauberin war demnach am Donnerstagnachmittag gemeinsam mit ihrem Ehemann auf dem Wanderweg des Fellhorngrats unterwegs. Nach einer Pause kehrte das Paar auf dem Aufstiegsweg um. Rund 500 Meter nach dem Schlappoldeck in Richtung Söllereck dürfte die Frau auf dem markierten Weg gestürzt sein. Ihr Ehemann und mehrere Wanderer setzten den Notruf ab.
Wegen der Nähe zur deutschen Grenze wurde auch die Bergwacht Oberstdorf alarmiert. Die eingetroffenen Bergretter und der Notarzt konnten aber nur noch den Tod der Wanderin feststellen. Der Leichnam wurde von der Besatzung des Polizeihubschraubers „Libelle“ geborgen.
Es ist bereits der vierte tödliche Alpinunfall innerhalb von vier Wochen im Kleinwalsertal. Dabei kamen drei Menschen bei Abstürzen ums Leben, eine weitere Person starb infolge eines medizinischen Notfalls im hochalpinen Gelände. Die Häufung der Unglücke wurde als zufällig eingestuft.









