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Rapid startet in Andorra gegen Santa Coloma in die Conference-League-Qualifikation

Redaktionelle Szene zum Thema „Rapid startet in Andorra gegen Santa Coloma in die Conference-League-Qualifikation“

Der SK Rapid ist am Donnerstagabend mit dem Auswärtsspiel gegen UE Santa Coloma in die Qualifikation zur Conference League gestartet. Die Wiener treffen in Andorra auf den dortigen Vertreter und wollen sich im ersten Pflichtspiel der Europacupsaison eine gute Ausgangsposition verschaffen.

Für Rapid ist der Auftakt in der Qualifikation sportlich und finanziell bedeutsam. In dieser Phase entscheidet sich früh, ob die Mannschaft Kurs auf die Gruppenphase hält oder schon in der ersten Runde unter Druck gerät. Santa Coloma ist in Andorra regelmäßig im Europacup vertreten und damit ein Gegner, der zwar auf dem Papier klarer Außenseiter ist, in Heimspielen aber auf enge Verhältnisse und hohe Laufbereitschaft setzt.

Rapid geht mit der Erwartung in die Partie, nach der Sommervorbereitung sofort Stabilität zu zeigen. Gerade in frühen Qualifikationsspielen ist für österreichische Klubs entscheidend, defensiv sauber zu stehen und aus den eigenen Ballbesitzphasen etwas Zählbares zu machen. Ein Auswärtssieg würde die Aufgabe vor dem Rückspiel deutlich erleichtern.

Die Conference-League-Qualifikation ist für den österreichischen Fußball seit Jahren ein Gradmesser, weil schon in den ersten Runden entscheidend ist, ob ein Klub international über den Sommer hinweg im Rennen bleibt. Für Rapid, der in den vergangenen Jahren immer wieder an der Qualifikation gescheitert oder in engen Duellen an Grenzen gestoßen ist, ist der Start in Andorra daher mehr als ein Pflichttermin.

Das Spiel ist in einem Rahmen angesetzt, der auf Rapid klare Erwartungen erzeugt: Gegen einen sportlich unterlegenen Gegner zählt vor allem ein kontrollierter Auftritt. In solchen Partien geht es nicht nur um das Ergebnis, sondern auch um die Art und Weise, wie ein Team in eine Saisonphase mit vielen englischen Wochen findet.

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