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NS-Kennzeichen auf Tiroler Gewehren in Deutschland entdeckt

Redaktionelle Szene zum Thema „NS-Kennzeichen auf Tiroler Gewehren in Deutschland entdeckt“

Bei 34 Langwaffen von Tiroler Schützen, die im Juni im bayerischen Kleinen Deutschen Eck von der deutschen Polizei beschlagnahmt worden waren, sind auf zwölf Gewehren kleine historische Kennzeichnungen aus der NS-Zeit entdeckt worden. Die Zeichen seien jeweils nur etwa fünf mal fünf Millimeter groß, hieß es. Die Waffen befinden sich weiter in Deutschland.

Ausgelöst worden war der Fall durch eine Kontrolle eines Reisebusses. Die Beamten nahmen dabei die Gewehre sicher, weil der Verdacht eines Verstoßes gegen das Verbotsgesetz im Raum stand. In Tirol wurden die Ermittlungen inzwischen eingestellt, das Verfahren in Bayern läuft weiter.

Die Funde dürften den Fall politisch und rechtlich sensibel halten. Denn selbst kleine, alte Markierungen mit NS-Bezug können in Österreich und Deutschland Bedeutung haben, wenn es um Besitz, Transport und mögliche verbotene Symbole geht. Für die Tiroler Schützen ist damit jedenfalls noch keine endgültige Entwarnung verbunden, solange die deutschen Behörden ihre Prüfung nicht abgeschlossen haben.

Nach dem bisherigen Stand geht es um Waffen, die aus Tirol nach Deutschland transportiert wurden und dort aufgefallen sind. Ob und welche Konsequenzen sich aus den historischen Kennzeichnungen ergeben, muss das noch laufende Verfahren in Bayern klären.

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