In Ljubljana ist in einer Wohnung die mumifizierte Leiche einer Frau entdeckt worden, die dort nach Angaben der Polizei rund acht Jahre gelegen haben dürfte. Der Sohn der Verstorbenen steht im Verdacht, ihren Tod verheimlicht zu haben, um weiterhin ihre Pension zu kassieren.
Nach den vorliegenden Angaben wurde die Frau in ihrer Wohnung in der slowenischen Hauptstadt gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie bereits seit Jahren tot war, ohne dass ihr Ableben gemeldet wurde. Die Umstände des Falls werfen nun Fragen nach möglichen Versäumnissen im familiären Umfeld und nach der Kontrolle von Sozialleistungen auf.
Ljubljana ist der österreichische Bezeichnung Laibach entsprechend die Hauptstadt Sloweniens und liegt nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt. Der Fall sorgt damit auch überregional für Aufmerksamkeit, weil er einen besonders langen Zeitraum umfasst und ein möglicher Missbrauch von Pensionszahlungen im Raum steht.
Zu den genauen Umständen des Todes, zum Alter der Frau und zu möglichen weiteren Ermittlungen wurden zunächst keine zusätzlichen Details bekannt. Der Fall dürfte aber noch straf- und sozialrechtliche Folgen haben, sollte sich der Verdacht gegen den Sohn bestätigen.









