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Streit um AfD-Gedenkkranz bei Stauffenberg-Gedenken in Deutschland

Redaktionelle Szene zum Thema „Streit um AfD-Gedenkkranz bei Stauffenberg-Gedenken in Deutschland“

Bei einer Gedenkveranstaltung für den Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg in Deutschland ist es zu einem Zwischenfall um einen Kranz der AfD-Bundestagsfraktion gekommen. Ein Nachfahre eines Widerstandskämpfers versuchte, den Kranz zu entfernen. Dabei wurde er beschädigt.

Der Vorfall ereignete sich demnach bei einer offiziellen oder öffentlichen Form des Stauffenberg-Gedenkens. Auslöser war der Gedenkkranz der AfD, der von dem Beteiligten als nicht akzeptabel angesehen wurde. In dem anschließenden Gerangel kam es zur Beschädigung des Kranzes.

Claus Schenk Graf von Stauffenberg war am 20. Juli 1944 das zentrale Gesicht des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler und gilt in Deutschland als Symbol des militärischen Widerstands gegen das NS-Regime. Gedenkveranstaltungen rund um das Datum gehören regelmäßig zu den sensiblen politischen Terminen in Deutschland, auch weil die Bewertung des Widerstands und der Umgang mit ihm öffentlich stark aufgeladen sind.

Die AfD ist wegen ihres Umgangs mit der deutschen Erinnerungskultur immer wieder in der Kritik. Dass ihre Bundestagsfraktion nun mit einem Kranz an einem Stauffenberg-Gedenken vertreten war, sorgte in diesem Umfeld für zusätzlichen Konflikt. Der beschädigte Kranz steht damit nicht nur für einen konkreten Zwischenfall, sondern auch für die anhaltenden Spannungen um den politischen Umgang mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

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