Eine vierjährige Kärntnerin ist in einem Hotelpool im italienischen Badeort Milano Marittima an der Adriaküste gestorben. Gäste hatten das Mädchen regungslos im Becken einer Hotelanlage entdeckt, Rettungskräfte versuchten vergeblich, das Kind zu reanimieren. Die italienischen Behörden ordneten eine Obduktion an.
Der Vorfall ereignete sich am Montag in dem bei Urlaubern beliebten Ort nahe Cervia in der Region Emilia-Romagna. Nach den bisher bekannten Angaben alarmierten Gäste und Hotelpersonal sofort die Rettung. Für das Kind kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.
Der Tod des Mädchens wirft Fragen nach den genauen Umständen des Unfalls auf. In Italien sind nach schweren Unglücken dieser Art routinemäßig Ermittlungen durch die Justiz vorgesehen, um zu klären, ob Aufsichts- oder Sicherheitsmängel vorgelegen haben. Welche Rolle dabei die konkrete Situation am Pool spielte, ist derzeit Gegenstand der Untersuchung.
Milano Marittima zählt in den Sommermonaten zu den stark frequentierten Ferienorten an der Adria. Gerade in Hotelanlagen kommt es immer wieder zu dramatischen Badeunfällen, wenn Kinder unbeaufsichtigt ins Wasser geraten. Für die betroffene Familie endete der Urlaubsaufenthalt in einer Tragödie.
Die Obduktion soll nun die Todesursache und den zeitlichen Ablauf genauer klären. Erst danach wird sich zeigen, ob es sich um einen tragischen Unfall ohne Fremdverschulden handelt oder ob die Ermittler zu einem anderen Ergebnis kommen.









