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Sturm richtet in kroatischer Seglerbucht schwere Schäden an

Redaktionelle Szene zum Thema „Sturm richtet in kroatischer Seglerbucht schwere Schäden an“

Extreme Windböen haben in der Potkujni-Bucht auf der kroatischen Insel Unije mehrere Boote und Yachten auf die Küste getrieben oder dort stranden lassen. Auch südlich von Kap Kamenjak kam es zu einem Schiffbruch einer Segelyacht mit österreichischer Besatzung. Betroffen waren damit mehrere Punkte entlang der adriatischen Inselwelt, die bei Seglern besonders beliebt ist.

Die Schäden konzentrierten sich nach den ersten Meldungen auf die geschützte Bucht bei Unije, einer kleinen Insel in der Nähe von Lošinj. Dort wurden in der Nacht zahlreiche Wasserfahrzeuge erfasst, als kräftige Böen den Ankerhalt und die Lage der Boote offenbar nicht mehr zuließen. Solche Wetterlagen sind in der Region zwar nicht ungewöhnlich, treffen aber gerade Ankerbuchten, in denen sich viele Crews auf vermeintlich ruhiges Wasser verlassen, besonders hart.

Österreicher bei Kap Kamenjak betroffen

Auch südlich von Kap Kamenjak, an der Südspitze Istriens, endete ein Törn für eine Segelyacht im Unglück. An Bord befand sich eine österreichische Besatzung. Weitere Details zum Zustand der Crew oder zum genauen Hergang wurden zunächst nicht bekannt. Für die betroffenen Segler dürfte der Vorfall dennoch eine deutliche Erinnerung an die schnellen Wetterumschwünge an der Adria sein, wo lokale Böen binnen kurzer Zeit gefährliche Bedingungen schaffen können.

Die Küste rund um Unije, Lošinj und Kap Kamenjak zählt in den Sommermonaten zu den stark befahrenen Revieren. Viele Crews suchen dort geschützte Buchten zum Übernachten oder für kurze Stopps. Gerade in engen oder stark frequentierten Ankerbereichen kann starker Wind jedoch rasch zu Kettenreaktionen führen, wenn Boote abtreiben, aufeinandertreiben oder auf Grund laufen.

Die aktuellen Zwischenfälle dürften deshalb nicht nur einzelne Skipper treffen, sondern auch für Betrieb in den Marinas, für Bergungsarbeiten und für die Sicherheit in den betroffenen Buchten Folgen haben. Für Segler in der Region bleibt damit vor allem eines entscheidend: Wetterlagen und Windwarnungen auf der Adria genau zu verfolgen und Buchten nicht allein nach ihrer Beliebtheit auszuwählen.

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