England hat sich im Spiel um Platz drei der Weltmeisterschaft gegen Frankreich mit 6:4 durchgesetzt. In einer wilden Partie mit zehn Toren entschieden die Engländer das Duell in New Jersey früh für sich und hielten den französischen Angriffen am Ende stand.
Die Engländer erwischten den besseren Start. Declan Rice brachte sein Team bereits nach drei Minuten in Führung, nachdem er völlig frei zum Abschluss gekommen war. Kurz darauf erhöhte Ezri Konsa per Kopf auf 2:0 (18.). Frankreich fand zwar in der Anfangsphase noch vereinzelt ins Spiel, unter anderem über Kylian Mbappé und Rayan Cherki, konnte die englische Überlegenheit aber zunächst nicht stoppen.
Vor allem vor der Pause zerfiel das französische Team immer weiter. England nutzte die Freiräume konsequent und legte noch vor dem Seitenwechsel nach. Bukayo Saka sorgte für den nächsten Treffer, womit die Partie früh in eine klare Richtung lief. Frankreich wirkte phasenweise ungeordnet und kam gegen die hohe Geschwindigkeit und Zielstrebigkeit der Engländer kaum zur Geltung.
Auch nach der Pause blieb die Begegnung offen, weil sich die Partie völlig von einer geordneten Defensivarbeit entfernte. Beide Teams suchten weiter den Weg nach vorne, was den neutralen Zuschauern ein mitreißendes Spektakel bescherte. Am Ende stand ein 6:4 für England, das sich in einem Spiel um Rang drei durchsetzte, das eher an ein Offensivfestival als an ein kleines Finale erinnerte.
Für England war es ein versöhnlicher Abschluss des Turniers. Frankreich hingegen muss sich nach einem defensiv anfälligen Auftritt mit dem vierten Platz begnügen. Das Spiel zeigte einmal mehr, dass die Begegnung um Bronze bei Weltmeisterschaften gelegentlich überraschend viel Dramatik und Tore liefern kann.









