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Sechs Tote bei Helikopterabsturz im Hudson River: Ermittler sehen Vogelschlag als Ursache

Redaktionelle Szene zum Thema „Sechs Tote bei Helikopterabsturz im Hudson River: Ermittler sehen Vogelschlag als Ursache“

Mehr als ein Jahr nach dem Absturz eines Hubschraubers im Hudson River in New York hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB ihren Abschlussbericht vorgelegt. Die Ermittler kommen demnach zu dem Schluss, dass ein Vogelschlag den Unfall mit sechs Todesopfern ausgelöst haben dürfte.

Bei dem Absturz im Frühjahr 2024 waren der Pilot, drei Kinder und zwei Erwachsene ums Leben gekommen. Unter den Opfern befand sich die Familie des früheren Siemens-CEOs Agustín Escobar, die in New York unterwegs war. Der Hubschrauber war kurz nach dem Start ins Wasser gestürzt.

Nach Angaben der Behörde fanden die Ermittler in den Trümmern und an den Aufzeichnungen des Helikopters Hinweise darauf, dass ein Vogel in das Fluggerät eingeschlagen sein könnte. Dadurch sei der Hubschrauber offenbar nicht mehr kontrollierbar gewesen. Die NTSB stützt sich in ihrem Bericht auf technische Untersuchungen, Augenzeugenangaben und Daten des Wracks.

Der Absturz hatte auch über die eigentliche Tragödie hinaus Fragen zur Sicherheit von Rundflügen über New York aufgeworfen. Der Hudson River gehört zu den viel befahrenen Luftkorridoren der Metropole, Hubschrauberflüge sind dort seit Jahren ein wiederkehrendes Thema in der Debatte über Lärm, Risiken und Regulierung.

Mit dem Abschlussbericht gilt die Ursache des Unglücks nun als weitgehend geklärt. Für die Hinterbliebenen der Opfer bringt das zwar keine Wiedergutmachung, aber nach langer Zeit zumindest eine technische Erklärung für eines der folgenschwersten Helikopterunglücke der vergangenen Jahre in New York.

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