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Scaloni gegen De la Fuente: Das Trainer-Duell im WM-Finale

Redaktionelle Szene zum Thema „Scaloni gegen De la Fuente: Das Trainer-Duell im WM-Finale“

Im WM-Finale stehen nicht nur Argentinien und Spanien gegenüber, sondern auch Lionel Scaloni und Luis de la Fuente. Für den argentinischen Teamchef ist es ein besonderes Duell: Er arbeitete einst unter dem spanischen Trainer und trifft nun im Endspiel auf seinen früheren Ausbilder.

Scaloni hat Argentinien mit einer Mannschaft ins Finale geführt, die vor allem über Geschlossenheit, Laufstärke und Widerstandsfähigkeit kommt. Genau diese Eigenschaften prägten den Weg der Südamerikaner bis zum letzten Spiel des Turniers. Der Coach setzte dabei auf klare Rollen, hohe Disziplin und ein Kollektiv, das auch in engen Partien stabil blieb.

De la Fuente wiederum steht mit Spanien für einen strukturierten, ballorientierten Stil. Der 63-Jährige formte bereits in der Nachwuchsarbeit zahlreiche Spieler und übernahm später auch die A-Nationalmannschaft. Dass ihm nun ausgerechnet Scaloni gegenübersteht, verleiht dem Endspiel eine zusätzliche Ebene.

Für Argentinien geht es damit nicht nur um den Titel, sondern auch um eine historische Konstellation an der Seitenlinie. Trainerduelle sind im Spitzenfußball oft ein Randthema, im Endspiel aber können sie den Ton mitbestimmen: bei der Taktik, bei der Spielvorbereitung und bei den personellen Anpassungen während der Partie.

Scaloni und De la Fuente kennen die Anforderungen des Finales aus unterschiedlichen Perspektiven. Der eine als ehemaliger Schüler, der andere als langjähriger Förderer im spanischen Verbandssystem. Im entscheidenden Spiel der Weltmeisterschaft treffen beide nun mit dem Anspruch aufeinander, ihre jeweilige Fußballidee durchzusetzen.

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