Extrig.at

Die unabhängige Onlinezeitung für Österreich

Gewitterregen wirft Rallye Weiz durcheinander

Redaktionelle Szene zum Thema „Gewitterregen wirft Rallye Weiz durcheinander“

Heftiger Gewitterregen hat bei der Rallye Weiz für ungewöhnliche Zwischenstände gesorgt. Nach drei Prüfungen lag Hermann Neubauer in der Gesamtwertung vorne, während sich in der ORM-2-Klasse Günther Knobloch an die Spitze setzte.

Der Regen veränderte den Verlauf der Asphaltprüfung deutlich und sorgte für Bedingungen, unter denen das Zwischenklassement nicht dem erwarteten Bild entsprach. Gerade in einer Rallye mit wechselnden Streckenverhältnissen können einzelne Sonderprüfungen das Feld schnell durcheinanderbringen – in Weiz passierte das nun besonders deutlich.

Neubauer führt nach drei Prüfungen

Neubauer nutzte die schwierigen Verhältnisse offenbar am besten und übernahm nach drei gefahrenen Prüfungen die Führung. In der ORM 2 setzte sich Knobloch in Szene und lag dort voran. Damit standen bei der Rallye Weiz nicht nur die Zeiten, sondern auch die Streckenbedingungen im Mittelpunkt.

Für die Fahrer bedeutete der Gewitterregen vor allem eines: hoher Risikoanteil bei wenig Spielraum für Fehler. Auf nasser Fahrbahn, bei eingeschränkter Sicht und wechselndem Grip können schon kleine Ausrutscher viel Zeit kosten. Genau solche Bedingungen machten die Rallye Weiz an diesem Tag zu einer Prüfung, bei der nicht nur Tempo, sondern auch Kontrolle und Reaktion gefragt waren.

Die Rallye Weiz zählt seit Jahren zu den Fixpunkten im österreichischen Rallyekalender und ist regelmäßig für anspruchsvolle Asphaltprüfungen bekannt. Wetterumschwünge können dort die Ausgangslage zusätzlich verschärfen – diesmal griff der Gewitterregen so stark ein, dass sich das Klassement früh von den Erwartungen löste.

Diesen Artikel teilen