Das heftige Unwetter vom Freitag hat in Wien nicht nur Straßen und Keller geflutet, sondern auch eines der bekanntesten Museen des Landes getroffen. In der Albertina kam es durch den Starkregen zu einem Wassereintritt. Die Wassermengen fielen innerhalb kurzer Zeit so massiv, dass das Regenereignis für mehrere Bereiche der Stadt spürbare Folgen hatte.
Wien war am Freitag von einer Gewitterzelle mit ungewöhnlich intensiven Niederschlägen betroffen. Laut den im Zusammenhang mit dem Ereignis verbreiteten Angaben gingen in kurzer Zeit enorme Regenmengen nieder. Die Folge waren punktuell Überlastungen im Stadtraum, wie sie bei solchen Starkregenereignissen auftreten können. Besonders heikel ist das für historische und museal genutzte Gebäude, in denen Wasser rasch Schäden anrichten kann.
Empfindliche Räume im Kunstmuseum
Die Albertina zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen Österreichs und beherbergt wertvolle Sammlungen sowie wechselnde Ausstellungen. Ein Wassereintritt in einem solchen Haus ist deshalb nicht nur ein bauliches Problem, sondern auch eine Frage des Schutzes von Kunstwerken, Technik und Infrastruktur. Welche Bereiche konkret betroffen waren, war zunächst nicht bekannt.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie heftiger Sommerunwetter ein, die in Österreich immer wieder binnen Minuten große Wassermengen bringen können. Gerade in dicht verbauten Innenstadtlagen stoßen Kanalisation und Entwässerung bei solchen Regenmengen rasch an Grenzen. Für Museen, Archive und denkmalgeschützte Gebäude bedeutet das ein besonderes Risiko, weil schon kleine Undichtheiten ausreichen können, um Wasser in Innenräume zu drücken.
Am Freitag hatte der Regen in Wien vielerorts für Entspannung nach längerer Trockenheit gesorgt, kam dann aber mit deutlich zu großer Wucht. Dass nun ausgerechnet die Albertina betroffen war, zeigt, wie weitreichend die Folgen eines solchen Wetterereignisses selbst an repräsentativen Orten der Innenstadt sein können.









