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Beerenmischung von Lidl wegen Noroviren-Verdachts zurückgerufen

Redaktionelle Szene zum Thema „Beerenmischung von Lidl wegen Noroviren-Verdachts zurückgerufen“

Eine bei Lidl verkaufte Beerenmischung wird wegen eines Noroviren-Verdachts zurückgerufen. Betroffen sind Tiefkühlfrüchte, die nicht mehr verzehrt werden sollten. Noroviren können bei Menschen aller Altersgruppen teils heftige Magen-Darm-Beschwerden auslösen, darunter Erbrechen und Durchfall.

Der Rückruf betrifft damit ein Produkt, das in vielen Haushalten als Zutat für Desserts, Smoothies oder zum Backen verwendet wird. Bei verdächtigen oder bereits geöffneten Packungen wird üblicherweise empfohlen, sie nicht weiterzuverwenden und im Handel oder über den Kundenservice zu klären, wie mit der Ware verfahren werden soll.

Noroviren gelten als besonders ansteckend und werden häufig über kontaminierte Lebensmittel, aber auch über direkten Kontakt übertragen. Die Erreger sind vor allem in den kalten Monaten ein häufiger Auslöser von Gastroenteritis, können aber das ganze Jahr über Infektionen verursachen. Schon geringe Virusmengen reichen aus, um eine Erkrankung auszulösen.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist bei solchen Rückrufen vor allem entscheidend, die genaue Produktbezeichnung sowie mögliche Chargenangaben zu prüfen. Nur so lässt sich feststellen, ob eine Packung tatsächlich betroffen ist. Wer die Beerenmischung bereits gegessen hat und danach Beschwerden entwickelt, sollte auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten und bei starken oder anhaltenden Symptomen ärztlichen Rat einholen.

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