Die Klagenfurter Kulturreiseveranstalterin Regina Rauch-Krainer ist Mitglied im ältesten Ruderclub von Venedig und nimmt am Samstag beim traditionellen „Festa del Redentore“ in der Lagune teil. Die 63-Jährige verbindet damit ihre Leidenschaft für Kultur, Reisen und das Rudern auf dem Wasser.
Das Fest zählt zu den bekanntesten Ereignissen im venezianischen Kalender und wird seit Jahrhunderten gefeiert. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das religiöse Gedenken an das Ende einer schweren Pestepidemie im 16. Jahrhundert, sondern auch ein großes öffentliches Zusammensein auf den Kanälen und in der Lagune. Für viele Venezianerinnen und Venezianer gehört das Rudern bei diesem Anlass zur gelebten Tradition.
Rauch-Krainer ist nach den vorliegenden Angaben in einem Ruderclub engagiert, der als der älteste in Venedig gilt. Dass eine Kärntnerin dort mitrudert, verweist auch auf die internationale Ausstrahlung der venezianischen Ruder- und Festkultur. Gerade das „Festa del Redentore“ zieht neben Einheimischen immer wieder auch Gäste und Mitwirkende an, die sich mit der Stadt und ihren Bräuchen verbunden fühlen.
Venedig ist seit jeher eng mit dem Wasser verbunden, und das Rudern hat dort eine eigene Tradition, die sich deutlich vom klassischen Sportbetrieb auf stehenden Gewässern unterscheidet. Wer auf der Lagune unterwegs ist, bewegt sich in einem Umfeld, das von Gezeiten, Strömungen und dichtem Bootsverkehr geprägt ist. Dass Rauch-Krainer sich dort sicher bewegt, unterstreicht ihre Erfahrung in dieser besonderen Form des Ruderns.
Mit ihrem Auftritt beim Redentore gehört die Klagenfurterin zu jenen, die das Fest nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten. Für Rauch-Krainer ist das Rudern in Venedig damit mehr als ein sportliches Hobby: Es ist Teil eines kulturellen Austauschs zwischen Kärnten und einer Stadt, deren Wasserwege bis heute den Alltag und die Feste prägen.









