Bei einer Wanderung im Schödertal in Hüttschlag (Bezirk St. Johann im Pongau) ist am Donnerstag eine 67-jährige Frau aus dem Flachgau von einem Felsbrocken getroffen und tödlich verletzt worden. Die Pensionistin war laut den vorliegenden Angaben mit einer Gruppe des Alpenvereins unterwegs, als sich der Stein weit oberhalb des Weges löste.
Der Felsbrocken traf die Frau, die Verletzungen waren tödlich. Für die Wanderin kam jede Hilfe zu spät. Die restliche Gruppe blieb nach dem Unglück unverletzt.
Hüttschlag liegt im Großarltal und zählt zu den beliebten Wandergebieten im Salzburger Pongau. Gerade in alpinem Gelände kommt es immer wieder zu Steinschlag und Felsstürzen, etwa nach längeren Regenphasen, bei Frostsprengung oder wenn sich lockeres Gestein an steilen Hängen löst. In höheren Lagen gelten deshalb in vielen Bereichen besondere Vorsicht und die Beachtung aktueller Wegsperren als unerlässlich.
Nach dem Vorfall rückten Einsatzkräfte in das abgelegene Gebiet aus. Der genaue Hergang des Unglücks ist für die Bergung und weitere Abklärung maßgeblich, weil sich Felsbewegungen im alpinen Gelände oft nicht vorhersagen lassen und selbst markierte Wege durch herabfallendes Gestein gefährdet sein können.
Für den Salzburger Lungau und Pongau war der Donnerstag damit von einem tödlichen Wanderunfall geprägt. Gerade im Sommer sind die Berge der Region stark frequentiert; das Risiko durch Steinschlag bleibt in steilen und felsigen Abschnitten dennoch ein wiederkehrendes Thema.









