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England verpasst das Finale und bleibt auf der Suche nach dem nächsten Titel

Redaktionelle Szene zum Thema „England verpasst das Finale und bleibt auf der Suche nach dem nächsten Titel“

England hat die nächste große Chance auf einen Titel vergeben. Die Mannschaft von Thomas Tuchel führte im Halbfinale bis zur 85. Minute, verlor dann aber durch Treffer von Fernández und Martínez noch mit 1:2 und muss sich nun mit dem Spiel um Platz drei gegen Frankreich begnügen.

Für Kapitän Harry Kane und seine Mitspieler ist es die nächste bittere Endstation in einem großen Turnier. Schon 2021 hatte England ein vermeintlich gewonnenes EM-Finale gegen Italien im Wembley-Stadion im Elfmeterschießen verloren. 2024 folgte im Endspiel von Berlin gegen Spanien die nächste Enttäuschung, als Oyarzabal vier Minuten vor Schluss traf. Die Serie nährt den Ruf einer Nationalmannschaft, die in entscheidenden Momenten immer wieder an der letzten Hürde scheitert.

Der Frust im Team war unmittelbar nach dem Schlusspfiff spürbar. Jude Bellingham sprach von einem „herzzerreißenden Abschied“ und verwies darauf, wie hart die Mannschaft für diese Chance gearbeitet habe. Auch Kane zeigte sich „am Boden zerstört“. Für England bleibt damit erneut nur der Verweis auf die lange Zeit seit dem einzigen WM-Titel 1966 – und auf eine Turniergeschichte, die von verpassten Gelegenheiten geprägt ist.

Besonders schmerzhaft ist die Niederlage, weil England das Spiel lange unter Kontrolle hatte und kurz vor dem Einzug ins Endspiel stand. Statt der erhofften Rückkehr in ein WM-Finale endet das Turnier nun erneut mit Ernüchterung. Im kleinen Finale gegen Frankreich bietet sich am Samstag die Möglichkeit, die Enttäuschung zumindest mit einem dritten Platz etwas zu mildern.

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