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Gewittersturm fordert Wasserrettung auf Salzburger Seen

Redaktionelle Szene zum Thema „Gewittersturm fordert Wasserrettung auf Salzburger Seen“

Ein heftiger Gewittersturm hat am Dienstagnachmittag auf mehreren Seen im Flachgau und am Mondsee Einsätze der Wasserrettung ausgelöst. Betroffen waren der Mondsee, der Wallersee und der Wolfgangsee. Kurz nach Mittag wurden auf allen Seen die Sturmwarnleuchten aktiviert, wenig später gingen die ersten Notrufe ein.

Ab 12.50 Uhr musste die Wasserrettung mehrere Einsätze gleichzeitig koordinieren. Am Mondsee wurden zwei Jugendliche mit Stand-up-Paddle-Boards noch vor Eintreffen des Gewitters sicher an Land gebracht. Am Wallersee geriet ein Fischer mit seinem Ruderboot in Seenot; das Boot wurde von der Wasserrettung in Schlepptau genommen, der Mann kam wohlbehalten ans Ufer.

Am Wolfgangsee kam es zeitgleich zu drei weiteren Notfällen: Ein Ruderboot geriet in der Fürbergbucht in Seenot, mehrere Stand-up-Paddler mussten im Bereich der Seeenge kurz vor St. Wolfgang geborgen werden, und vor der Falkensteinwand trieb ein Tretboot ab. Weil zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Personen im Wasser vermisst werden, wurde Großalarm ausgelöst. Mehrere Einsatzkräfte mit Booten sowie Rettungstaucher machten sich auf den Weg.

Die Lage am Wolfgangsee entspannte sich rasch. Nach Angaben der Wasserrettung konnten die Einsätze mit Unterstützung des Feuerwehrbootes St. Wolfgang zügig abgeschlossen werden. Vor Ort stellte sich heraus, dass alle Betroffenen gerettet werden konnten; die anfahrenden Spezialkräfte brachen ihren Einsatz wieder ab.

Die Wasserrettung warnte Wassersportler erneut davor, Sturmwarnleuchten zu ignorieren. Bei Blinklicht sollten Seen unverzüglich verlassen und offene Wasserflächen gemieden werden. Gerade bei Gewitter können sich die Bedingungen binnen Minuten verschärfen, was auf den stark frequentierten Salzburger Seen rasch zu gefährlichen Situationen führt.

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