Beim Generali Open Ladies in Kitzbühel stehen am Dienstag drei Österreicherinnen auf dem Platz, und schon vor dem ersten Aufschlag ist klar: Eine Spielerin aus dem ÖTV-Lager zieht auf jeden Fall ins Viertelfinale ein. Im Achtelfinale kommt es am Mittwoch oder Donnerstag zum direkten Duell zwischen Julia Grabher und der WTA-Debütantin Ekaterina Perelygina.
Den Auftakt macht um 11 Uhr die an Nummer zwei gesetzte Sinja Kraus gegen die Schwedin Caijsa Hennemann. Kraus geht mit einem frischen Erfolgserlebnis in die Partie: Erst vor einer Woche hatte sie gegen Hennemann in zwei Sätzen gewonnen. „Ich kenne sie sehr gut und habe erst vor einer Woche in zwei Sätzen gegen sie gewonnen. Daher weiß ich, was zu tun ist, um das Match erfolgreich zu gestalten“, sagte die Wienerin vor ihrem Einsatz.
Im Anschluss wartet auf Arabella Koller ein anspruchsvolles Los. Sie trifft auf Mona Barthel, die Deutsche mit reichlich Erfahrung auf der WTA-Tour und vier Einzeltiteln. Für Koller ist es eine Gelegenheit, sich auf einer Bühne zu zeigen, auf der in Kitzbühel traditionell besonders genau auf die heimischen Spielerinnen geschaut wird.
Für Leonie Rabl wird der Auftritt im Hauptfeld zu einer Premiere. Die ÖTV-Vertragsspielerin bekommt es mit der Niederländerin Arantxa Rus zu tun. Rabl zählt damit zu jenen Spielerinnen, für die das Turnier in Tirol auch ein Test auf höherem Niveau ist.
Der österreichische Lichtblick vom Montag sorgt bereits vor den Dienstagspartien für zusätzliche Spannung: Julia Grabher setzte sich zum Auftakt gegen die Rumänin Elena Ruxandra Bertea mit 6:3, 5:7 und 6:4 durch. Auch Ekaterina Perelygina startete erfolgreich in ihr Turnierdebüt auf WTA-Ebene und besiegte die Marokkanerin Yasmine Kabbaj mit 2:6, 6:4 und 6:3. Weil beide nun aufeinandertreffen, ist ein ÖTV-Platz unter den letzten acht garantiert.
Das Turnier in Kitzbühel bietet damit schon früh reichlich österreichische Beteiligung. Nach dem gelungenen Auftakt am Montag könnte sich die heimische Präsenz am Dienstag weiter verdichten – mit der Chance, dass am Ende gleich mehrere Österreicherinnen im Tableau bleiben.









