Ein 53-jähriger Alpinist ist beim Abstieg von der Hinteren Schwärze in den Ötztaler Alpen in Tirol rund acht Meter in eine Gletscherspalte gestürzt. Der Mann war am Montag gemeinsam mit einem 51-Jährigen unterwegs, als beim Überqueren der Spalte eine Schneebrücke nachgab.
Der Sturz endete für den Alpinisten glimpflich. Er konnte nach dem Absturz wieder geborgen werden. Die Hintere Schwärze liegt im Hochgebirge an der Grenze zwischen Tirol und Südtirol und zählt zu den anspruchsvolleren Tourenzielen in den Ötztaler Alpen.
Schneebrücken über Gletscherspalten gelten im Spätsommer und bei warmen Temperaturen als besonders heikel. Die tragenden Schneeschichten können dabei von außen stabil wirken, brechen unter Belastung aber plötzlich ein. Gerade auf hochalpinen Routen ist deshalb Vorsicht geboten, auch wenn der Zustieg oder Abstieg auf den ersten Blick unproblematisch erscheint.
Für die beiden Männer endete die Tour dennoch ohne schwerere Folgen. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie rasch sich in vergletschertem Gelände aus einem normalen Abstieg eine lebensgefährliche Situation entwickeln kann.









