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Sommerhitze erhöht Brandgefahr auf Österreichs Autobahnen

Redaktionelle Szene zum Thema „Sommerhitze erhöht Brandgefahr auf Österreichs Autobahnen“

Auf Österreichs Autobahnen hat die Zahl der Fahrzeugbrände heuer bis Ende Juni bereits 151 erreicht. Der Autobahnbetreiber ASFINAG verzeichnet damit seit Jahren einen klaren Anstieg und rechnet ausgerechnet in den Sommermonaten mit den meisten Einsätzen.

Besonders Juli und August gelten als kritische Zeit. Laut der aktuellen Statistik beginnen in diesen beiden Monaten im Schnitt rund 20 Fahrzeuge pro Monat zu brennen. Hohe Temperaturen und technische Defekte gelten als wichtigste Auslöser.

Betroffen sind nicht nur ältere Autos. Auch neuere Fahrzeuge können in Brand geraten, wenn etwa Bremsanlagen überhitzen, Radlager defekt sind oder elektrische Probleme auftreten. Zusätzlich können austretende Betriebsstoffe wie Öl oder Kraftstoff Feuer fangen, wenn sie auf heiße Motorteile oder die Auspuffanlage gelangen.

Mit dem steigenden Reiseverkehr nimmt auch die Belastung für Pannendienste zu. Vor längeren Fahrten empfiehlt sich daher ein Fahrzeugcheck. Besonders Bremsen, Flüssigkeitsstände, Beleuchtung und die Auspuffanlage sollten überprüft werden.

Kommt es während der Fahrt zu einem Brand, sollte das Fahrzeug möglichst sicher abgestellt und sofort verlassen werden. Danach sind die Rettungskräfte zu verständigen. Ein Feuerlöscher an Bord kann für einen ersten Löschversuch nützlich sein.

Die oft aus Filmen bekannte Explosion eines brennenden Autos sei in der Realität äußerst selten, heißt es aus der Pannenhilfe. Moderne Fahrzeuge würden nicht einfach plötzlich explodieren.

Nicht nur auf Autobahnen, auch abseits der Straßen registrieren Einsatzkräfte zuletzt mehr Brände. Als mögliche Ursachen nennt die ASFINAG trockene Hitze, weggeworfene Zigarettenstummel oder Glasscherben, die sich bei starker Sonneneinstrahlung erhitzen können.

Im vergangenen Jahr rückten Einsatzkräfte laut ASFINAG 39 Mal zu solchen Bränden aus. Heuer waren es bis Ende Juni bereits 20 Einsätze.

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