In Schwarzach ist am Samstag die 14. Auflage der „Tour d’Alba“ über die Bühne gegangen. Beim Vorarlberger Radrennen ging es nicht um Bestzeiten, sondern um Stil: Gefahren wurde auf alten Fahrrädern, dazu kamen Retro-Trikots, Mützen und weitere historische Details.
Die Veranstaltung hat sich nach Angaben der Organisatoren in den vergangenen Jahren zu einem festen Treffpunkt der Szene in der Bodenseeregion entwickelt. Heuer nahmen demnach 300 bis 400 Radfahrerinnen und Radfahrer teil. „Viel mehr geht gar nicht mehr“, sagte Mitorganisator Simon Gassner mit Blick auf die Größe des Rennens.
Die „Tour d’Alba“ versteht sich bewusst als Gegenentwurf zu den großen Straßenrennen, die derzeit im Rennkalender stehen. Statt Zeitnehmung und Pokalen stehen die Freude am Fahren und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Angeboten wurden zwei Strecken: eine kürzere mit 21 Kilometern und eine längere mit 53 Kilometern.
Dass die Fahrt auf historischen Rädern ihren eigenen Reiz hat, beschreiben Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch mit dem besonderen Material. Es sei härter zu fahren, weil die Räder robuster und weniger komfortabel seien. Gerade der Nervenkitzel, ob das Rad bis zum Ziel hält, mache den Reiz der Tour aus.
Das Rennen war in den vergangenen Jahren allerdings auch schon wegen Zwischenfällen unter Alkohol-Einfluss in die Schlagzeilen geraten, teils mit schweren Verletzungen. Darauf haben die Organisatoren heuer reagiert und an den Verpflegungsstationen keinen Alkohol ausgeschenkt. Die Veranstaltung soll damit ihren Charakter als sportliches und zugleich geselliges Retro-Radtreffen behalten.









