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Skisport trauert um Roland Collombin

Redaktionelle Szene zum Thema „Skisport trauert um Roland Collombin“

Der Schweizer Skisport trauert um Roland Collombin. Der frühere Abfahrts-Star ist am Freitag im Alter von 75 Jahren gestorben. Collombin hatte nach Angaben aus seinem Umfeld zwei Jahre gegen den Krebs gekämpft.

Collombin gehörte in den 1970er-Jahren zu den prägenden Figuren des alpinen Skisports. Seinen größten Olympia-Erfolg feierte der Walliser 1972 in Sapporo, als er in der Abfahrt Silber gewann. Dort lag er hinter seinem Rivalen Bernhard Russi, der später zu einem engen Freund wurde.

Besonders erfolgreich war Collombin auch im Weltcup. 1973 und 1974 gewann er die Abfahrts-Gesamtwertung, insgesamt holte er acht Weltcupsiege, alle in seiner Spezialdisziplin. Damit zählte er über Jahre hinweg zu den konstant stärksten Abfahrern seiner Zeit.

Bekannt wurde Collombin jedoch nicht nur durch Erfolge, sondern auch durch seine schweren Stürze. Ein folgenschwerer Unfall 1975 in Val-d’Isère beendete seine Karriere. Die Unglücksstelle trägt seither den Namen „Bosse à Collombin“.

Russi hatte Collombin noch wenige Wochen vor dessen Tod getroffen. Er habe einen noch vergleichsweise guten Eindruck gemacht, sagte Russi. Collombin habe ihm dabei auch gesagt, dass er noch einmal gegen den Krebs ankämpfen wolle.

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