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Zwölf Tote bei Waldbrand in Andalusien – viele Urlauber unter den Opfern vermutet

Redaktionelle Szene zum Thema „Zwölf Tote bei Waldbrand in Andalusien – viele Urlauber unter den Opfern vermutet“

Bei einem Waldbrand in der andalusischen Provinz Almería sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern dürften nach Behördenangaben zahlreiche Urlauber sein. Vier Tote wurden in einem ausgebrannten Auto gefunden, 19 Menschen gelten weiterhin als vermisst.

Das Feuer breitete sich nach Angaben der Einsatzkräfte rasch aus und schnitt mehreren Menschen den Fluchtweg ab. Ein Weg, der zur Rettung gedacht war, wurde damit für einige zur tödlichen Falle. Besonders betroffen war demnach eine Gegend, in der sich zum Zeitpunkt des Brandes viele Feriengäste aufhielten.

Der Brand gilt als der tödlichste in der Geschichte der Region seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Flammen erfassten demnach weite Teile des Gebietes in kurzer Zeit und machten die Evakuierung schwierig. Die Behörden gehen bereits von einer möglichen Ursache aus, Details wurden zunächst aber nicht öffentlich bestätigt.

Die Zahl der Vermissten lässt befürchten, dass die Opferzahl weiter steigen könnte. Rettungskräfte suchten auch am Freitag weiter nach weiteren Betroffenen. Die Lage in der betroffenen Region blieb angespannt, während Feuerwehr und Zivilschutz die Brandherde unter Kontrolle zu bringen versuchten.

Waldbrände gehören in Spanien seit Jahren zu den größten sommerlichen Gefahren. Besonders in den südlichen Provinzen steigt das Risiko in Hitzeperioden deutlich an. Der aktuelle Brand dürfte damit auch neue Fragen zur Prävention und zu den Evakuierungsplänen in touristisch stark frequentierten Gebieten aufwerfen.

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