Charles Leclerc hat als erster Formel-1-Pilot auf dem neuen Stadtkurs von Madrid Runden gedreht. Ferrari setzte den Monegassen am Donnerstagvormittag auf der 5,416 Kilometer langen Strecke rund um das IFEMA-Messezentrum ein, die im September beim Grand Prix von Spanien offiziell ihr Debüt geben soll.
Ermöglicht wurde die Ausfahrt durch einen sogenannten Filmtag, den Teams im Reglement für Werbezwecke nutzen dürfen. Dabei sind in der Formel 1 allerdings enge Grenzen gesetzt: Es müssen Pirelli-Demoreifen verwendet werden, die maximale Distanz ist auf 200 Kilometer beschränkt.
Der neue Kurs trägt den inoffiziellen Namen „Madring“ und ist damit schon vor dem ersten Rennwochenende in den Fokus gerückt. Die Arbeiten an Asphalt und Boxenanlage sind abgeschlossen, womit die Strecke nach Angaben der Organisatoren bereit für die nächsten Schritte in Richtung Premierensaison ist.
Madrid übernimmt mit dem neuen Rennen eine zentrale Rolle im Formel-1-Kalender. Der Grand Prix von Spanien soll dort von 11. bis 13. September erstmals ausgetragen werden und bis einschließlich 2035 in der Hauptstadt stattfinden.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt auch die Besetzung des Heimrückhalts: Carlos Sainz fährt seit dieser Saison für Williams, Fernando Alonso startet weiter für Aston Martin. Beide Spanier bekommen damit ein Heimrennen auf einer komplett neuen Strecke im eigenen Land.









