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Wimbledon: Arthur Fery schreibt mit Wild-Card-Coup Tennis-Geschichte

Redaktionelle Szene zum Thema „Wimbledon: Arthur Fery schreibt mit Wild-Card-Coup Tennis-Geschichte“

Arthur Fery hat in Wimbledon Tennis-Geschichte geschrieben: Der Brite zog mit einem klaren 6:4, 7:6(4), 6:0 gegen den italienischen French-Open-Finalisten Flavio Cobolli ins Viertelfinale ein und ist erst der vierte Spieler, dem das bei einem Grand-Slam-Turnier mit einer Wild Card gelang. Mit dem Auftritt auf dem Rasen von Wimbledon stellt sich Fery nun gegen Alexander Zverev.

Der 22-Jährige reiht sich damit in eine extrem kleine Gruppe ein. Vor ihm schafften diesen Weg nur drei Spieler: Goran Ivanisevic, Jimmy Connors und Henri Leconte. Alle drei waren bereits arrivierte Namen des Sports und befanden sich bei ihren Halbfinal-Läufen am späteren Ende ihrer Karrieren.

Ivanisevic schrieb 2001 in Wimbledon eine der großen Spätgeschichten des Tennis. Der Kroate, damals nur auf Position 125 notiert, gewann das Turnier am Ende sogar. Connors, einst achtfacher Grand-Slam-Sieger und 268 Wochen lang die Nummer eins der Welt, erreichte 1991 mit 39 Jahren bei den US Open das Halbfinale. Leconte, französischer Publikumsliebling, stand 1992 bei den French Open im Halbfinale – ebenfalls als Wild-Card-Spieler.

Ferys Erfolg fällt in eine Phase, in der Wimbledon ohnehin für Überraschungen sorgt. Der Brite nutzte seine Einladung ins Hauptfeld konsequent und setzte sich gegen Cobolli nicht nur spielerisch durch, sondern auch deutlich im Ergebnis. Dass er dabei ausgerechnet einen Spieler ausschaltete, der erst kürzlich bei den French Open im Finale gestanden hatte, unterstreicht die Dimension dieses Erfolgs.

Für den britischen Außenseiter wird das Viertelfinale nun zum nächsten Gradmesser. Gegen Zverev wartet zwar die nächste große Aufgabe, doch Fery hat bereits einen Platz in einem exklusiven Kapitel der Tennisgeschichte sicher.

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