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Kim überwacht Waffentests auf neuem Marinezerstörer

Redaktionelle Szene zum Thema „Kim überwacht Waffentests auf neuem Marinezerstörer“

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat erneut mehrere Waffentests persönlich beaufsichtigt. Nach Angaben aus Pjöngjang wurden die Systeme an Bord eines neuen Marinezerstörers erprobt; die Inszenierung soll Nordkoreas militärische Aufrüstung demonstrieren.

Kim sprach in diesem Zusammenhang von einem Beleg für die Entschlossenheit seines Landes, „absolute Macht“ zu erlangen. Die Tests fügten sich damit in die seit Jahren verstärkten Bemühungen Nordkoreas ein, seine Streitkräfte unter sichtbarer Beteiligung des Staatschefs weiter auszubauen und die Einsatzbereitschaft neuer Waffensysteme zu propagieren.

Signal an das Ausland

Die öffentliche Vorführung solcher Tests gilt in Nordkorea nicht nur als militärische Demonstration, sondern auch als politische Botschaft. Kim präsentiert Rüstungsfortschritte regelmäßig als Ausdruck nationaler Stärke und als Antwort auf die Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel. Gerade Marineeinheiten und deren Bewaffnung gewinnen dabei an Bedeutung, weil Pjöngjang seine militärischen Fähigkeiten zuletzt breit ausgebaut hat.

Die erneute Testreihe unterstreicht den Kurs des Regimes, trotz internationaler Sanktionen und diplomatischer Spannungen bei der Modernisierung seiner Waffenprogramme zu bleiben. Mit der persönlichen Aufsicht des Machthabers setzt Nordkorea dabei auf maximalen propagandistischen Effekt: Die Tests sollen nicht nur technische Fortschritte zeigen, sondern auch den Führungsanspruch Kims im Sicherheitsapparat untermauern.

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