Nach dem Schlusspfiff des EM-Viertelfinales gegen Spanien konnte Marko Arnautović seine Enttäuschung kaum verbergen. Der ÖFB-Angreifer, der als einer der erfahrensten Spieler im Team als „Arnie“ bekannt ist, hatte nach dem Aus gegen den Turnierfavoriten sichtbar mit den Tränen zu kämpfen.
Die österreichische Mannschaft war zuvor mit dem klaren Befund in die Analyse gegangen, dass Spanien an diesem Abend die bessere Mannschaft gewesen sei. Auch innerhalb des Teams überwog nach dem Ausscheiden die Einsicht, gegen den Titelkandidaten an Grenzen gestoßen zu sein. Für Ralf Rangnick war schon vor dem Spiel klar, dass ausgerechnet Spanien das schwierigste Los gewesen sei, nachdem Österreich in einer ohnehin anspruchsvollen Gruppe gelandet war.
Das Aus beendet für das ÖFB-Team einen Turnierlauf, der in der Mannschaft durchaus als Fortschritt gesehen wurde. Gegen Spanien reichte es am Ende aber nicht, um den Favoriten ernsthaft unter Druck zu setzen. Die emotionale Reaktion von Arnautović stand nach dem Schlusspfiff stellvertretend für die Enttäuschung im österreichischen Lager.
Arnautović zählt seit Jahren zu den prägendsten Figuren im Nationalteam und war auch in diesem Turnier eine der zentralen Offensivfiguren. Dass er den Abend nach dem Ausscheiden so offen verarbeitete, unterstrich, wie groß die Enttäuschung über das Ende des Bewerbs war.









