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Norbert Hofer soll nach Alkoholvorfall in Pinkafeld Führerschein verloren haben

Redaktionelle Szene zum Thema „Norbert Hofer soll nach Alkoholvorfall in Pinkafeld Führerschein verloren haben“

Der frühere FPÖ-Chef und Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer soll nach einem Alkoholvorfall in Pinkafeld seinen Führerschein verloren haben. Bei einer Kontrolle am Freitag habe ein Vortest 2,48 Promille ergeben, zudem habe Hofer einen gerichtlich verwertbaren Alkomat-Test verweigert, berichteten mehrere österreichische Medien übereinstimmend.

Der Vorfall ereignete sich laut den Berichten in Pinkafeld im Burgenland. Die Konsequenz ist demnach ein Führerscheinentzug. Hofer selbst hat sich dazu bislang nicht öffentlich geäußert.

Norbert Hofer führte die FPÖ von 2019 bis 2021 und kandidierte 2016 als Bundespräsidentschaftskandidat. Nach der Wahlniederlage gegen Alexander Van der Bellen war er über Jahre eine der prägenden Figuren der Partei. Zuletzt trat er vor allem als burgenländischer FPÖ-Politiker auf.

Alkoholkontrollen im Straßenverkehr führen in Österreich bei hohen Werten oder bei einer Verweigerung des Amtstests rasch zu harten Konsequenzen. Maßgeblich ist dabei nicht nur der gemessene Wert, sondern auch, ob der gesetzlich vorgesehene Test verweigert wird. Bei einer Verweigerung drohen in der Regel ebenfalls weitreichende Maßnahmen bis hin zum Entzug der Lenkberechtigung.

Der Fall sorgt auch deshalb für Aufmerksamkeit, weil Hofer über Jahre als Bundespolitiker und Präsidentschaftskandidat bekannt war. Der Vorwurf betrifft damit nicht nur eine private Angelegenheit, sondern einen der bekanntesten Freiheitlichen der vergangenen Jahre.

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