Eine groß angelegte Suchaktion in der Neuen Donau in Wien ist am Mittwochabend ohne Einsatzerfolg zu Ende gegangen. Zahlreiche Kräfte suchten nach einem jungen Mann, nachdem Zeugen gemeldet hatten, er sei von der Kaisermühlenbrücke ins Wasser gesprungen und danach vermisst worden. Wenig später tauchte der Gesuchte jedoch wieder auf.
An dem Einsatz waren Schwimmer, zwei Boote und auch Hubschrauber beteiligt. Der Bereich rund um die Kaisermühlenbrücke und die Neue Donau wurde abgesucht, nachdem der Verdacht bestanden hatte, der Mann könne untergegangen oder abgetrieben worden sein. Die Alarmierung löste damit für kurze Zeit einen größeren Rettungseinsatz aus.
Der Hintergrund der Meldung war letztlich unspektakulär: Der junge Mann war nicht verschwunden, sondern hatte sich nach kurzer Zeit wieder an Land gezeigt. Damit konnte der Einsatz beendet werden. Ob es sich um einen Fehlalarm, ein Missverständnis oder eine missverstandene Situation handelte, blieb zunächst offen.
Die Neue Donau zählt gerade in den warmen Monaten zu jenen Wiener Gewässern, an denen Einsatzkräfte bei Verdachtsfällen rasch reagieren müssen. Schon einzelne Augenzeugenberichte reichen aus, um Polizei und Wasserrettung zu einer Suche zu veranlassen. In diesem Fall wurde die Aktion durch die rasche Rückkehr des Gesuchten wieder aufgehoben.









