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ÖFB-Team verkauft sich gegen Argentinien teuer – ein Spieler ragt mit der Bestnote heraus

Redaktionelle Szene zum Thema „ÖFB-Team verkauft sich gegen Argentinien teuer – ein Spieler ragt mit der Bestnote heraus“

Österreichs Fußball-Nationalteam hat sich beim 0:2 gegen Weltmeister Argentinien in Dallas teuer verkauft, auch wenn die große Überraschung ausblieb. In der Einzelkritik verdiente sich ein ÖFB-Profi die Bestnote 1, mehrere andere kamen auf ordentliche Bewertungen.

Im Tor wurde Alexander Schlager mit 1 beurteilt. Beim Elfmeter blieb er lange stehen und schien Lionel Messi zunächst tatsächlich zu verunsichern. Beim zweiten Treffer des Argentiniers war der Salzburger Torhüter dann chancenlos, weil er auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Davor hatte Schlager mit mehreren guten Paraden verhindert, dass Österreich schon vor der Pause höher in Rückstand geriet.

Auch die Defensive erhielt insgesamt brauchbare Noten. Stefan Posch kam auf eine 2, verursachte nach knapp einer Minute aber den Elfmeter, als er Lautaro Martínez traf. Trotz dieser Szene zeigte sich der Steirer unbeeindruckt, obwohl er mit einer Schiene im Gesicht spielte. Kevin Danso ging wie erwartet aggressiv in die Zweikämpfe, rutschte viel und war meist im richtigen Moment zur Stelle, leistete sich aber zu Beginn der zweiten Hälfte einen Fehler im Spielaufbau. David Alaba wurde ebenfalls mit 2 bewertet. Der Kapitän kam früh gegen Messi zu spät und war in die Elfmeter-Szene mitverwickelt, stabilisierte sich danach aber in der Vorwärtsbewegung aus der Viererkette und blieb bis zu seiner Auswechslung verlässlich.

Konrad Laimer erwischte zunächst keinen idealen Start und kam im Pressing in den ersten Minuten zweimal zu spät. Danach fand er aber besser ins Spiel und gehörte wie viele seiner Teamkollegen zu jener Phase, in der Österreich dem Favoriten über weite Strecken Paroli bot. Die ÖFB-Auswahl zeigte insgesamt eine kompakte Vorstellung, auch wenn sie offensiv nur selten zu klaren Chancen kam.

Die Partie war für Österreich ein weiterer Gradmesser gegen einen der Topfavoriten im Weltfußball. Dass das Team den Weltmeister phasenweise unter Druck setzen konnte, war aus österreichischer Sicht ein Hinweis darauf, dass die Mannschaft auch gegen große Namen mithalten kann – selbst wenn das Ergebnis am Ende klar gegen sie ausfiel.

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