Österreichs Nationalteam hat sich im Test gegen Argentinien trotz eines 0:2 aus Sicht von Teamchef Ralf Rangnick ordentlich aus der Affäre gezogen. Nach der Niederlage sprach Konrad Laimer besonders über Lionel Messi, den Bayern-Profi als schwer berechenbaren Unterschiedsspieler beschrieb.
„Es ist lustig, ihn auf dem Platz zu beobachten. Da steht er oft herum, aber sobald er den Ball bekommt, kann er Spiele entscheiden“, sagte Laimer. Genau das habe Messi auch gegen Österreich getan. Für den Mittelfeldspieler war der Auftritt des Weltmeisters ein weiterer Beleg dafür, wie wenig Raum man einem Spieler dieser Klasse lassen darf.
Rangnick zeigte sich trotz des Ergebnisses zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Er habe der Mannschaft nach dem Spiel gleich mitgeteilt, „dass ich sehr zufrieden bin“. Besonders geärgert habe ihn nur zweierlei: das nicht geahndete Foul an Xaver Schlager vor dem 0:1 und das österreichische Verhalten vor dem zweiten Gegentreffer. „Wir haben die Flanke zum schlechtesten Zeitpunkt versucht und damit den Konter eingeleitet“, sagte der Teamchef.
Kapitän David Alaba betonte, dass nicht nur Messi den Unterschied gemacht habe. Die Qualität der gesamten argentinischen Mannschaft sei zu sehen gewesen, sagte er. Gleichzeitig hob er hervor, dass Österreich nach einem frühen Rückstand noch schwieriger ins Spiel gefunden hätte. Der vergebene Elfmeter habe dem ÖFB-Team geholfen, später sei die Mannschaft auch selbst zu guten Lösungen gekommen.
Auch Michael Gregoritsch sah einen ordentlichen, aber nicht effizienten Auftritt. Österreich habe „hart sein“ wollen, für einen Punktgewinn seien aber zu wenige klare Abschlüsse herausgesprungen, erklärte der Stürmer. Das späte 0:2 sei zudem „für das Torverhältnis nicht gut“. Jetzt müsse sich die Mannschaft rasch erholen.
Für Österreich war es ein Test mit wertvollen Erkenntnissen gegen einen Gegner, der im entscheidenden Moment seine Klasse ausspielte. Für Laimer blieb vor allem eine Beobachtung hängen: Messi sei nicht immer im Mittelpunkt des Spielgeschehens, aber genau darin liege seine Gefahr.









