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Drei Tote nach Schüssen in jüdischem Viertel von Montréal

Redaktionelle Szene zum Thema „Drei Tote nach Schüssen in jüdischem Viertel von Montréal“

Bei Schüssen in einem jüdischen Viertel von Montréal sind ein Anrainer, ein Polizist und der mutmaßliche Täter getötet worden. Eine Polizistin wurde verletzt, die Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar. Die Polizei sperrte den Bereich ab und nahm die Ermittlungen auf.

Nach den ersten Informationen ereigneten sich die Schüsse in einer Wohngegend mit jüdischer Bevölkerung im Osten der kanadischen Metropole. Unter den Toten ist demnach auch ein Polizist, der bei dem Einsatz getroffen wurde. Eine weitere Beamtin wurde verletzt und in ein Spital gebracht.

Die Behörden machten zunächst keine Angaben zu einem möglichen Motiv. Unklar war auch, ob es sich um eine gezielte Attacke oder um ein anderes Gewaltverbrechen handelte. Die Ermittler prüften den Tatort und befragten Anrainer sowie mögliche Zeugen.

Montréal ist die größte Stadt der kanadischen Provinz Québec und hat eine große jüdische Gemeinde. Angriffe im Umfeld religiöser oder ethnisch geprägter Viertel lösen in Kanada regelmäßig Sicherheitsdebatten aus. Die Polizei erhöhte in dem betroffenen Gebiet ihre Präsenz.

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