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Schweiz unter Zugzwang gegen Bosnien-Herzegowina

Redaktionelle Szene zum Thema „Schweiz unter Zugzwang gegen Bosnien-Herzegowina“

Die Schweiz steht bei der Fußball-WM 2026 gegen Bosnien-Herzegowina unter Druck. Nach dem 1:1 zum Auftakt gegen Katar braucht das Team von Murat Yakin im zweiten Gruppenspiel in erster Linie ein Ergebnis, das die Ausgangslage in der Gruppe wieder beruhigt. Anpfiff ist um 21 Uhr, die Partie läuft live im ORF.

Das Remis gegen Katar hatte intern für deutliche Töne gesorgt. Kapitän Granit Xhaka kritisierte den Auftritt der Schweizer nach dem enttäuschenden Start, ehe Mitspieler Fabian Rieder vor dem Duell mit Bosnien-Herzegowina selbstbewusst nachlegte. „Man kann auf einen Schweizer Sieg wetten“, sagte der Offensivspieler. Die Ansage ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil die Schweizer nach dem Fehlstart rasch liefern müssen, um in der Gruppe nicht unter zusätzlichen Druck zu geraten.

Bosnien-Herzegowina reist mit einer anderen Gefühlslage an. Das 1:1 zum Auftakt gegen Co-Gastgeber Kanada hat dem Team aus dem Balkan sichtbar Selbstvertrauen gegeben. Vor allem die Defensive hinterließ dabei einen stabilen Eindruck. Gegen die Schweiz rechnet sich die Auswahl daher ebenfalls Chancen aus, auch wenn die Rollen auf dem Papier unterschiedlich verteilt sind.

Für die Schweiz geht es in diesem Spiel nicht nur um Punkte, sondern auch um eine Antwort auf den schwachen Auftakt. Ein zweites Remis oder gar eine Niederlage würde die Lage in der Gruppe weiter verkomplizieren. Bosnien-Herzegowina könnte dagegen mit einem weiteren Punktgewinn die Position im Rennen um den Aufstieg stärken.

Im Blick steht damit ein Duell zweier Teams, die mit unterschiedlichen Vorzeichen in die Partie gehen. Die Schweizer wollen nach der Kritik am Auftakt Stabilität und Effizienz zeigen, die Bosnier setzen auf ihre kompakte Ordnung. Klar ist: Für beide Mannschaften hat dieses Spiel früh in der WM-Gruppenphase erhebliche Bedeutung.

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