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Wien verbietet Kartenverkauf an Stephansplatz, Graben und Kärntner Straße

Redaktionelle Szene zum Thema „Wien verbietet Kartenverkauf an Stephansplatz, Graben und Kärntner Straße“

Wien verbietet ab 1. Juli den Verkauf von Konzertkarten auf einigen der meistfrequentierten Plätze der Innenstadt. Betroffen sind der Stephansplatz, die Kärntner Straße, der Graben und der Bereich vor der Staatsoper. Dort dürfen dann keine sogenannten Mozartverkäufer mehr auftreten.

Die Stadt zieht damit Konsequenzen aus einem langjährigen Konflikt um den Kartenverkauf im Zentrum. Bisher waren in den betroffenen Zonen Genehmigungen für den Verkauf erteilt worden, die angestrebte Eindämmung sei aber nicht erreicht worden, heißt es aus dem Umfeld der Stadt. Künftig gilt dort per Verordnung ein Verbot; wer dagegen verstößt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.

Die Mozartverkäufer gehören seit Jahren zum Stadtbild rund um die Innere Stadt. Kritiker sehen in ihrem Auftreten am Stephansplatz oder vor der Oper eine Belastung für Passanten und Anrainer, Befürworter verweisen auf den touristischen Charakter des Angebots. Mit der Verordnung will die Stadt die Situation an den zentralen Plätzen nun neu ordnen.

Das Verbot betrifft nur die genannten Bereiche in der Innenstadt. Der Kartenverkauf im übrigen Stadtgebiet wird davon nicht automatisch erfasst. Für Wien ist die Regelung auch deshalb heikel, weil Orte wie Stephansplatz, Graben, Kärntner Straße und Staatsoper zu den wichtigsten Besucherpunkten im Zentrum zählen.

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