Red Bull Salzburg steht vor der Verpflichtung von Danny Röhl als neuem Trainer. Der 37-jährige Deutsche soll den einstigen Serienmeister nach drei titellosen Saisonen wieder in die Erfolgsspur bringen, die Vertragsgespräche mit den Glasgow Rangers gelten als weitgehend abgeschlossen. Für Röhl dürfte Salzburg eine Ablöse in der Größenordnung von rund zwei Millionen Euro zahlen.
Der Wechsel wäre ein bemerkenswerter Schritt, weil Röhl noch einen langfristigen Vertrag in Schottland hat. Gleichzeitig passt er exakt ins Profil, das Salzburg und Red-Bull-Fußballchef Jürgen Klopp für die Neuausrichtung gesucht haben: Röhl kennt den Red-Bull-Fußball aus seiner Zeit in Leipzig, wo er unter anderem als Videoanalyst unter Ralf Rangnick und als Co-Trainer von Ralph Hasenhüttl arbeitete. Später war er auch Assistent von Hansi Flick beim FC Bayern und im deutschen Nationalteam.
Röhl hat sich zuletzt auch als Cheftrainer einen Namen gemacht. Sein erster Posten in dieser Rolle war Sheffield Wednesday, ehe es ihn zu den Rangers zog. Dort geriet er mit seiner Arbeit rasch in den Fokus mehrerer Klubs, Salzburg soll ihn nun gezielt als zentralen Baustein für den sportlichen Neustart ausgewählt haben.
Der Umbau bei den Salzburgern ist allerdings weit mehr als ein Trainerwechsel. Sportchef Marcus Mann hat einen umfassenden Umbruch angekündigt, der bereits angelaufen ist. Im Spieler- und Betreuerbereich gab es schon zahlreiche Abgänge, das neue Gerüst für die kommende Saison muss erst zusammengestellt werden.
Röhl könnte schon am Mittwoch beim Trainingsauftakt auf dem Platz stehen. Für Salzburg wäre das nicht nur ein personeller Neustart auf der Bank, sondern auch ein Signal, dass der Klub nach einer ungewohnten Durststrecke wieder Richtung Titelkurs steuern will.









