Patrick Wimmer blickt dem Wiedersehen mit Christian Ilzer in Hoffenheim mit Vorfreude entgegen. Der Offensivspieler des VfL Wolfsburg war erst am Mittwoch mit Österreich im Rahmen der WM-Qualifikation in Wien im Einsatz und sprach danach über die besondere Verbindung zum neuen Hoffenheimer Trainer, der ihn schon aus gemeinsamen Gesprächen und aus dem österreichischen Fußballumfeld kennt.
Wimmer machte dabei auch deutlich, dass die TSG Hoffenheim für ihn nicht zuletzt wegen des österreichischen Umfelds attraktiv gewesen sei. Die Nähe zu Ilzer und zu weiteren Österreichern im Klub habe bei seinem Wechsel eine Rolle gespielt. Zugleich stellte der 23-Jährige klar, dass der ursprüngliche Plan ein anderer gewesen sei. Der Transfer habe sich erst im Verlauf der Gespräche konkretisiert.
Ilzer steht seit November 2024 bei Hoffenheim an der Seitenlinie und soll den Bundesligisten sportlich stabilisieren. Für Wimmer ist die Konstellation auch deshalb interessant, weil er den Trainer aus der österreichischen Szene kennt und dessen Arbeit gut einschätzen kann. Dass Hoffenheim im Vergleich zur Austria „ein paar Etagen über“ angesiedelt sei, ordnete Wimmer als Ausdruck des sportlichen Niveaus ein, nicht als Abwertung des Wiener Klubs.
Der Wechsel in die Bundesliga passt für Wimmer in eine Phase, in der sich mehrere österreichische Akteure im deutschen Oberhaus behaupten. Für Hoffenheim ist die österreichische Prägung im Kader und Trainerteam ein bewusst gesetztes Element, das sportliche und sprachliche Eingewöhnung erleichtern kann. Gerade im Wettbewerb mit etablierten Bundesliga-Clubs setzt der Verein damit auf Vertrautheit und auf kurze Wege im Alltag.
Für Wimmer bleibt zunächst aber der Rhythmus mit Nationalteam und Klub entscheidend. Nach dem Einsatz in Wien richtet sich der Blick auf den nächsten Aufgabenblock in der Bundesliga. Das Wiedersehen mit Ilzer dürfte dabei für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen – auch weil beide die österreichische Fußballszene aus unterschiedlichen Perspektiven gut kennen.









