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Uche Yara verbindet Clubsound und Gitarrenpop auf ihrem Soloalbum

Redaktionelle Szene zum Thema „Uche Yara verbindet Clubsound und Gitarrenpop auf ihrem Soloalbum“

Uche Yara legt mit „Bodyscanner“ ihr erstes Soloalbum vor und verbindet darauf Club-Sounds mit Pop-Songs. Die in Berlin lebende Musikerin, die als neue Gitarristin von Bilderbuch bekannt ist, präsentiert sich damit als Künstlerin, deren Musik weit über klassischen Rock hinausgeht.

Der Ausgangspunkt des Albums ist eine Haltung, die Yara selbst formuliert: Wenn alles schiefgeht und die Welt rundherum zusammenbricht, sei Tanzen das Beste, das man tun könne. Der Satz verweist auf jene Mischung aus Eskapismus und Energie, die sich auch durch das neue Werk zieht.

Yara versteht sich nicht nur auf das, was im Text als rockistisches Gitarrewürgen beschrieben wird. In ihrer Musik wird der Club immer mitgedacht. Damit rückt „Bodyscanner“ in die Nähe von Songs, die ebenso für die Bühne wie für den Dancefloor funktionieren sollen.

Der Verweis auf „Alexis Sorbas“ ist dabei mehr als eine beiläufige Anspielung. Der im Film berühmt gewordene Tanz steht sinnbildlich für die Idee, in einer ausweglosen Situation Bewegung und Rhythmus entgegenzusetzen. Genau diese Spannung zwischen Krise und körperlicher Befreiung prägt auch die Tonlage von Yaras Album.

Mit dem Solodebüt erweitert die Musikerin ihr Profil abseits ihrer Rolle bei Bilderbuch. Statt sich auf Gitarrenarbeit zu beschränken, setzt sie auf einen Stil, in dem Clubästhetik, Pop und Rock ineinandergreifen.

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