Beim 14. Österreichischen Musiktheaterpreis sind am Dienstagabend in der Votivkirche in Wien Asmik Grigorian und Markus Hinterhäuser ausgezeichnet worden. Grigorian zählt derzeit zu den international gefragtesten Sopranistinnen, Hinterhäuser erhielt den Großen Preis der Jury für sein Schaffen als Pianist, Festivalleiter und Kulturmanager.
Die Auszeichnung für Hinterhäuser würdigt nach Angaben der Jury seinen Einfluss auf das Musikleben über mehrere Funktionen hinweg. Hervorgehoben wurden sein „Mut zum Ungewöhnlichen“, seine programmatische Weitsicht und sein Gespür für außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeiten. Dadurch habe er neue Räume für Begegnung, Diskurs und künstlerische Erfahrung geschaffen.
Hinterhäuser war bis 2023 Intendant der Salzburger Festspiele. Seine Amtszeit war zuletzt von heftigen Auseinandersetzungen geprägt; im Sommer wurde er von seinen Aufgaben entbunden. Der Musiktheaterpreis zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen der heimischen Opern- und Musiktheaterszene und wird in mehreren Kategorien vergeben.
Grigorian wurde bei der Preisverleihung als aktuelle Spitzenkünstlerin des Fachs gewürdigt. Die litauische Sängerin tritt an den großen Opernhäusern Europas und darüber hinaus auf und hat sich mit Rollen von Verdi bis Strauss international einen Namen gemacht. Bei der Gala in der Votivkirche gehörte sie zu den prominentesten Geehrten des Abends.









